Bildschirm-Bildwiederholfrequenz
Ermittle die Bildwiederholrate deines Monitors im Browser.
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Was ist ein Monitor-Bildwiederholraten-Test?
Ein Monitor-Bildwiederholraten-Test erkennt, wie oft pro Sekunde dein Display das Bild neu zeichnet, gemessen in Hertz (Hz). Das Tool nutzt die requestAnimationFrame-API des Browsers, um gerenderte Frames über ein Abtastfenster zu zählen, und schätzt deine echte Bildwiederholrate. Typische Ergebnisse sind 60 Hz für Bürorbildschirme, 120/144 Hz für Gaming-Panels der Mittelklasse und 240 Hz oder 360 Hz (inzwischen sogar 540 Hz) für kompetitive Esports-Displays. Es meldet auch ein Konfidenzniveau, das zeigt, wie konstant das Frame-Timing war. Bildwiederholrate ist nicht dasselbe wie Bildrate (frame rate / FPS): Die Bildwiederholrate ist, wie oft der Monitor ein neues Bild zeigen kann, FPS ist, wie viele die GPU erzeugt, und die Glätte, die du bekommst, wird vom niedrigeren der beiden gedeckelt. Eine entscheidende Feinheit ist die Frame-Zeit (frame time) — stabile 144 Hz bedeuten alle 6.9 ms ein neues Frame; ungleichmäßige Frame-Zeiten (Stottern) fühlen sich schlechter an als eine niedrigere, aber konstante Rate, weshalb dieser Test die Timing-Konstanz meldet, nicht nur einen Durchschnitt. Deine echte Bildwiederholrate zu kennen bestätigt, dass dein Display mit der beworbenen Geschwindigkeit läuft und dein OS sie nicht still auf 60 Hz voreingestellt hat.
So nutzt du den Monitor-Bildwiederholraten-Test
Klicke auf Start, um die Erkennung zu beginnen. Das Tool misst Frame-Intervalle über mehrere Sekunden, also halte den Browser-Tab im Vordergrund und vermeide Scrollen oder Fensterwechsel während des Tests. Wenn es fertig ist, siehst du deine Bildwiederholrate in Hz, den passenden FPS-Wert und eine Konfidenzbewertung; hohe Konfidenz bedeutet, das Timing war konstant und das Ergebnis vertrauenswürdig. Ist die Zahl niedriger als erwartet, ist der übliche Übeltäter dein OS: Viele Monitore werden auf 60 Hz eingestellt ausgeliefert, obwohl sie mehr unterstützen, also prüfe die Windows-Anzeigeeinstellungen oder macOS-Displays und wähle die höchste Rate. Bestätige auch das Kabel — HDMI 1.4 deckelt 1080p bei 144 Hz und 4K bei nur 30 Hz, während DisplayPort 1.4 oder HDMI 2.1 für hochfrequentes 4K nötig sind. Wenn dein Monitor variable Bildwiederholrate (variable refresh rate) unterstützt (G-Sync / FreeSync / HDMI-VRR), kann die Anzeige schwanken, weil das Panel seine Wiederholrate bewusst an die GPU-Ausgabe anpasst, um Tearing zu eliminieren — das ist erwartbar. Führe den Test nach jeder Einstellungsänderung erneut aus, um zu bestätigen, dass sie wirkte.
Warum die Bildwiederholrate deines Monitors wichtig ist
Eine höhere Bildwiederholrate liefert flüssigere Bewegung, geringeren Input-Lag und weniger wahrgenommene Bewegungsunschärfe — echte Vorteile in schnellen Spielen. Der Sprung von 60 Hz auf 144 Hz ist sofort offensichtlich, wenn du die Kamera schwenkst, und Zielen fühlt sich weit reaktionsschneller an, weil ein 144-Hz-Bildschirm alle 6.9 ms ein neues Bild zeigt statt 16.7 ms bei 60 Hz, was die Worst-Case-Verzögerung verkürzt, bevor du einen Gegner siehst. Aber der Nutzen greift nur, wenn deine GPU genug Frames liefern kann: Ein 240-Hz-Monitor, der mit 80 FPS gefüttert wird, sieht nicht flüssiger aus als ein 144-Hz-Panel bei 80 FPS — die zusätzlichen Hz sind verschwendete Wiederholungen eines unveränderten Bildes. Es gibt auch abnehmende Erträge: 60 auf 144 Hz ist dramatisch, 144 auf 240 Hz ist subtil, und 240 auf 360 Hz ist hauptsächlich für trainierte kompetitive Spieler messbar. Panel-Technologie (Panel technology) zählt neben den Hz — ein 240-Hz-TN- oder OLED-Panel mit 1 ms Reaktionszeit räumt jedes Frame sauber, während ein langsames IPS- oder VA-Panel bei denselben Hz schmiert, weil die Pixel die Farbe nicht schnell genug wechseln können, um mitzuhalten. Deine echte Bildwiederholrate zu verifizieren stellt sicher, dass du die Leistung bekommst, die du bezahlt hast, und dass keine Software-Einstellung sie still deckelt.
Häufig gestellte Fragen
Warum zeigt der Test 59 oder 143 statt glatter 60 oder 144?
Kleine Abweichungen sind normal. Das Tool zählt die Bilder, die der Browser tatsächlich zeichnet, und dabei geht durch Hintergrundtabs, den Compositor des Systems oder browserseitige Timing-Grenzen hin und wieder ein Bild verloren — ein echtes 60-Hz-Panel wird daher oft als 59-60 und ein 144-Hz-Panel als 142-144 gelesen. Ein Ergebnis, das nur ein paar Hz von einer Standardfrequenz entfernt liegt, bedeutet fast immer, dass dein Monitor korrekt läuft: Achte auf die Konfidenzangabe, nicht auf die letzte Nachkommastelle.
Kann ein Browser-Test meine echte Bildwiederholrate zu niedrig anzeigen?
Ja, das kann passieren — sieh es als Schätzung, nicht als Labormessung. Browser können das Animations-Timing begrenzen, Tabs im Hintergrund oder im Energiesparmodus drosseln, und manche Konfigurationen synchronisieren die Seite auf eine niedrigere Frequenz als das Maximum des Panels. Für den genauesten Wert führe den Test im Vollbild, am Netzteil und mit geschlossenen anderen Tabs aus und gleiche ihn mit den Anzeigeeinstellungen des Systems ab, die die tatsächlich eingestellte Frequenz des Monitors anzeigen.
Lohnt sich eine hohe Bildwiederholrate, wenn ich nicht spiele?
Viele bemerken sie auch außerhalb von Spielen: scrollender Text, das Ziehen von Fenstern und der Mauszeiger wirken bei 120 Hz oder mehr flüssiger, und manchen fällt langes Arbeiten damit angenehmer für die Augen. Die Vorteile sind subtiler als in schnellen Shootern und hängen vom Panel und deiner eigenen Empfindlichkeit ab; für die allgemeine Desktop-Nutzung ist es daher ein nettes Extra statt ein Muss — vergleiche es, wenn möglich, nebeneinander, bevor du einen Aufpreis zahlst.
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